Pro Cycling Team

Elizabeth Banks zeigt sich kämpferisch in der Ausreißergruppe und holt sich das Bergtrikot auf der Auftaktetappe der Tour de Yorkshire

Elizabeth Banks fights hard in the breakaway and takes the QOM jersey on the opening stage of the Tour de Yorkshire

Elizabeth Banks zeigt sich kämpferisch in der Ausreißergruppe und holt sich das Bergtrikot auf der Auftaktetappe der Tour de Yorkshire

Heute gingen die Bigla Fahrerinnen an den Start der vierten Austragung der Women’s Tour de Yorkshire. Die erste Etappe der zweitägigen Rundfahrt führte über 132km von Barnsley nach Bedale, und umfasste nur eine Steigung (1500m, 7,4%) am Ende der ersten Rennhälfte. Abgesehen davon war die Strecke ziemlich flach. Die ersten Ausreißerversuche wurden vom Feld ziemlich früh unterbunden, allerdings gelang es Elizabeth Banks sich etwas später vom Peloton abzusetzen und einen Vorsprung von etwa 2 Minuten herauszufahren. Während des Renngeschehens gesellten sich noch einige andere Fahrerinnen zu ihr und die Gruppe fuhr gemeinsam in Richtung Zielort. Die britische Bigla Fahrerin überquerte auch den Queen of the Mountains Anstieg als Erste und wird damit morgen auf der zweiten Etappe das rote Bergtrikot tragen. Auf den letzten Kilometern wurde die Ausreißergruppe vom Peloton letztendlich wieder eingeholt und es kam zu einem Sprint in Bedale, den Lorena Wiebes für sich entschied.

Nach dem Rennen meinte Team-Manager Thomas Campana: „Wir gingen heute an den Start mit nur fünf Fahrerinnen, weil Maria immer noch an ihrer Verletzung leidet. Wir setzten uns heute das Bergtrikot als Ziel und es gelang Lizzy unseren Plan auch zu erfüllen. Sie zeigte sich den ganzen Tag kämpferisch und die Ausreißergruppe wurde erst 3km vor dem Ziel wieder eingeholt. Wir freuen uns auf die morgige Etappe und ich glaube, dass es wieder ein sehr interessantes Rennen sein wird.“

Am Ende des Tages zeigte sich Lizzie sehr glücklich über ihre Leistung: „Ich wollte unbedingt in die Ausreißergruppe kommen, besonders weil die Tour de Yorkshire in meinem Heimatland stattfindet. Als ich herausfand, dass ich eine Minute Vorsprung hatte, war ich sehr motiviert, weil ich dann eine Chance hatte, das Bergtrikot zu erringen. Es ist ein unglaubliches Gefühl, auf dem Podest zu stehen. Dieses Trikot ist mein Erstes bei so einem berühmten Rennen und ich bin meinem Team sehr dankbar, dass mir diese Möglichkeit heute gegeben wurde.“