Pro Cycling Team

Podestplatz für Cecilie Uttrup Ludwig auf der dritten Etappe des Giro Rosa

Podium place for Cecilie Uttrup Ludwig on the third stage of the Giro Rosa, as she moves into second in the GC

Podestplatz für Cecilie Uttrup Ludwig auf der dritten Etappe des Giro Rosa

Der dritte Tag führte über 104km von Sagliano Micca nach Piedicavallo. Nach dem Start ging es leicht bergab bevor ein relativ flacher Parcours bis zur einzigen Sprintwertung nach 75 gefahrenen Kilometern in Gaglianico führte. Danach ging es allmählich immer mehr bergan durch die Städtchen Tollegno und Campiglia Cervo bevor die Strecke mit einer steilen Rampe im Bergort Piedicavallo im Piemont endete.    

Team Leader Cecilie Uttrup Ludwig ging als Gesamtvierte an den Start der heutigen Etappe mit ihren Teamkolleginnen Leah Thomas and Elise Chabbey auch in den Top-10 in der Gesamtwertung. Die Fahrerinnen waren wiederum hohen Temperaturen ausgesetzt, was die Etappe zusätzlich erschwerte. Gleich zu Rennbeginn versuchten einige Ausreißerinnen sich vom Feld abzusetzen, aber ihre Versuche blieben erfolglos. Im letzten Renndrittel riß dann eine Solistin eine kleine Lücke zu dem verkleinerten Peloton aber mit weniger als 13 km bis zum Ziel wurde sie von dem heranjagenden Feld wieder eingeholt. Erneut setzte sich dann eine Fahrerin ab, aber die letzten kopftsteingepflasterten Kilometer erschwerten die Jagd nach der Ausreißerin. Doch auf dem letzten Kilometer wurde auch sie wieder zurückgebracht und den Kampf um den Sieg entschied letztlich Marianne Vos knapp für sich. Bigla gab auf dieser anspruchsvollen Etappe alles und wurde mit einem dritten Platz durch Cecilie belohnt, die jetzt ihre Position in der Gesamtwertung auf Platz zwei verbesserte. 

Nach der Etappe sagte sie:“Wir wollten beim letzten Anstieg zum Ziel keine Sekunde verlieren. Meine Teamkolleginnen brachten mich in eine optimale Position und haben einen fantastischen Job gemacht. Heute Morgen haben wir uns die letzten Kilometer mit dem Kopfsteinpflaster angesehen und wir wussten, dass die Passage sehr eng sein würde und wir deshalb als erstes Team hineinkommen mussten. Wir hatten einen genauen Plan und wir konnten ihn auch ausführen und ich bin deshalb auch sehr glücklich mit unserem Ergebnis.”