Starker sechster Platz für Cecilie Uttrup Ludwig beim Amstel Gold Race

Strong sixth place for Cecilie Uttrup Ludwig at Amstel Gold Race

Starker sechster Platz für Cecilie Uttrup Ludwig beim Amstel Gold Race

Das erste Rennen, das auf dem Ardennes-Programm stand war Amstel Gold Race. Die hügelige Strecke des niederländischen Eintagesrennens führte die Fahrerinnen über fast 127 anspruchsvolle Kilometer von Maastricht nach Berg-en-Terblijt und umfasste nicht weniger als 19 Anstiege. Gleich am Anfang konnte sich eine kleine Gruppe vom Feld distanzieren und es gelang ihr einen Vorsprung von mehr als fünf Minuten herauszufahren. Am Fuße des Fromberg-Anstiegs folgte dann Attacke auf Attacke im Peloton und der Vorsprung zur Spitzengruppe schmolz äußerst schnell. Eine Gruppe von ungefähr 15 Fahrerinnen, unter ihnen Cecilie Uttrup Ludwig, machte dann Jagd auf die Ausreißer und es gelang ihnen wenige Kilometer später zur Spitze aufzuschließen. Auf den verbleibenden Kilometern bis zum Ziel kam es zu ständigen Angriffen. Als aber auf den letzten Kilometern Niewiadoma eine Attacke lancierte konnte keine ihrer Kontrahentinnen mitgehen und die Polin gewann souverän das Rennen. Die Verfolgergruppe kämpfte dann um die verbleibenden Positionen, und am Ende erlangte Cecilie einen starken 6. Platz.

Nach dem Rennen meinte Team-Manager Thomas Campana: „Heute war es das erste Mal, das fünf unserer Fahrerinnen an diesem Rennen teilnahmen. Trotzdem haben sie gut zusammengearbeitet und Cecilie in eine gute Position vor der wichtigen siebenten Steigung des Tages gebracht. Leider hatte sie keine Teamkolleginnen in der ersten Gruppe, was immer etwas schwierig ist. Im Vergleich dazu hatten andere Teams zwei oder sogar drei Fahrerinnen in der Spitzengruppe. Unter diesen Bedingungen, und mit einem jungen Team, ist ein sechster Platz eine solide Leistung. Das Team hat heute auch einen sehr guten Teamgeist gezeigt und wir blicken jetzt mit Zuversicht auf die kommenden Rennen.“

Cecilie Uttrup Ludwig fasste das Rennen so zusammen: „Das heutige Rennen war nicht leicht. Am Anfang gab es eine Spitzengruppe mit einem Vorsprung von mehr als fünf Minuten, aber wir wussten, dass das nur die Ruhe vor dem Sturm war. Es gab heute ständig Attacken und Konterattacken und ich hatte leider auch keine Teamkolleginnen in der ersten Gruppe. Ich versuchte, den Attacken zu folgen aber es war schwierig, alle Angriffe zu kontern. Aber ich glaube, wir können mit einer Top-10-Platzierung sehr zufrieden sein. Das Team ist noch jung und meine Teamkolleginnen besitzen großes Potential. Wir werden von Tag zu Tag stärker, und ich freue mich auf die bevorstehenden Rennen in Belgien.“